Deutsche Fans

Nehme mal an AH hat dann feedback gehört und dachte Willow würde zu übel dastehen wenn es so weiter geht und ist dann zu Joss gegangen.

Ah, also war es bis "Smashed" der originale Plan, dann hat AH eingegriffen und in "Wrecked" war es auf einmal die Drogengeschichte?
 
Ganz allgemein. Unter dem Strich finde ich es natürlich immer bedauerlich, wenn Fans der Show sich (wie es scheint) so sehr über beträchtliche Anteile der Show ärgern (also nicht mal "eine Kleinigkeit", sondern schon wesentliche Anteile)

Es gibt ja noch Staffel 1-5, Teile von Staffel 6, die erste Hälfte von Staffel 8, Das Ende von Staffel 9, Ansätze in Staffel 10 sowie AtS Staffel 1-3+5, Faith und Willow in AtS S04, die ATF comics und die A&F Reihe.

Es ist also noch genug da für mich, dass ich mich über das Fandom freuen kann obwohl ich Staffel 7 schlecht finde. Wenn sich Fans über wesentliche Teile der Serie beschweren zeigt doch das sie im Grunde noch immer Fans sind. Ansonsten wären alle DVDs im Müll und Mitgliedschaften in Foren abgemeldet.


Also für Willow Fans nur Müll? Ich fand ihren Aufenthalt in England mit Giles sehr fein und gut rübergebracht und die Episode ihrer Rückkehr nach Sunnydale, da geht es doch nur um Willow. In Conversation with dead people ist sie mit von der Partie (cooler part) und am Ende Schmiedet sie die Sense für den Sieg um. Auch die Episode mit Amy, wo sich Willow in Warren verwandelt, also nein, ich finde nicht das es da "nur Müll" gab. 😉

England fand ich auch nett. Ich hab aber meine Probleme mit Giles im generellen wenn es um Willow geht. "Same Day, Same Place" ist eine gute Willow/Scoobies und Willow/Buffy Episode. Danach geschah für mich aber einfach zu wenig was diese Beziehungen angeht bezogen auf die Geschehnisse in S06. CwDP war okay (Cassie war ein bißchen seltsam, Tara wäre besser gewesen wie es original geplannt war.) Es war eine Willow Szene, keine Willow/Scoobies Szene. "The Killer in me" wäre eine super Möglichkeit gewesen indem z.B. Xander oder Buffy Kennedy's Part übernommen hätten. In den meisten Episoden war Willow einfach nur da, hat auch interagiert, aber es hat nichts zu ihrer Charakter Entwicklung oder ihrer Beziehung zu Xander oder Buffy beigetragen, was für mich einfach essentiell gewesen wäre nach S06. Genauso wie die Buffy/Giles und Buffy/Xander Beziehung. Die Scoobies halt.
 
Die Scoobies halt.

Ich denke das ist der springende Punkt in dieser ganzen Diskussion. Alles andere erscheint eher sekundär. Selbst die Tatsache ob Spike jetzt cool ist oder nicht.

In den späteren Staffeln werden alle mehr erwachsen und entfernen sich somit auch voneinander. Highschool ist vorbei. 😉

Sprich die Scoobies sind nicht mehr das, was man mal bei S1-3 als Standard gewohnt war.

Du und RS scheinen das merklich zu bedauern (jedenfalls so nehme ich das wahr). Ich bedauere das nicht. Obwohl mir die Scoobies am Anfang auch super gefallen haben (keine Frage). Aber ich bin bereit, das als Fundament zu sehen (wird ja auch oft Bezug drauf genommen, besonders in S7 gibt es einen Haufen an Verweisen auf das ganze Vorangegangene).

Mir gefällt das komplette (stets weiter entwickelte) Packet aus dem Hause Whedon. Buffy ist sein ultimatives Baby. Ohne Joss Whedon kein Buffy.

Ich muss wohl der glücklichste Fan auf der Welt sein. 😀

P.S.
Ich habe Buffy nie im TV gesehen und aufgrund des Namens eigentlich immer von vornerein als "Schrott" abgetan. Erst sehr spät habe ich dann Buffy + Angel alles in einem Rutsch geschaut. Und was soll ich sagen. Von vorne bis hinten eine Runde Sache. Ok, bis auf S4 von Angel, aber das war ja auch offiziell wegen der ungeplanten Schwangerschaft eher eine Notlösung, die wohl mehr schlecht als recht funktioniert hat. Naja, was will man machen, irgendwas ist immer. 😉
 
In den späteren Staffeln werden alle mehr erwachsen und entfernen sich somit auch voneinander. Highschool ist vorbei. 😉

Sprich die Scoobies sind nicht mehr das, was man mal bei S1-3 als Standard gewohnt war.
Kann erst morgen auf den ganzen Rest antworten weill ich gleich zu einer Party gehe. Aber wollte mal schnell dazu was sagen. Im Grunde stimme ich zu. Ich hätte z.B. nichts dagegen gehabt wenn Whedon die Scoobies in eine AtS Gruppe verwandelt hätte. Die Scoobies gehen getrennte Wege im persönlichen Leben, kommen aber zusammen um die Mächte des Bösen zu besiegen. Nur wollte er das anscheinend nicht.

Das große Thema in S4 war ja wie sich alles ändert nach der Schule. Die Scoobies waren zum größten Teil getrennte Wege gegangen während der Staffel und kamen am Ende wieder zusammen. Das Ende von 'Primevil' and vor allem 'Restless' war ein Versprechen von Whedon, nach dem fans nicht glücklich waren mit der S4 Trennung der Scoobies, dass es wieder anderst wird. Glatt gelogen. Dawn's plötzliches Erscheinen hat die gesammte Dynamik auseinander gesprengt. Willow/Buffy war die zentrale Scoobiebeziehung. Durch Dawn wurde diese komplett vernichtet weil Dawn Willow's Rolle in Buffy's Leben eingenommen hatte. Und somit wurden die Scoobies hauptsächlich in ship-camps zersprengt.

Und natürlich in S6/7 war dann alles 'tell, not show' mit den Scoobiefreundschaften. Wir sollten glauben dass diese Leute Freunde waren, obwohl sie sich alle scheinbar gehasst haben, keiner ehrlich mit dem anderen war. Wenn sie nicht gerade zu beschäftigt sind sich gegenseitig zu töten oder ihre Geheimnisse zu bewahren. Es war einfach keine ehrliche Geschichtenerzählung. Man kann nicht einfach sagen dass diese Leute Freunde sind während man gute 2 Jahre damit verbracht hat uns zu zeigen dass dies überhaupt nicht der Fall ist. Zeig uns dass sie Freunde sind. Sagen kann man viel wenn der Tag lang ist aber es bedeutet rein gar nix.
 
In den späteren Staffeln werden alle mehr erwachsen und entfernen sich somit auch voneinander. Highschool ist vorbei. 😉

Sprich die Scoobies sind nicht mehr das, was man mal bei S1-3 als Standard gewohnt war.

Ich hab auch nicht von Pijama-Parties oder stundenlangen Getratsche über Jungs geredet sondern von notwendiger Aufarbeitung der Geschehnisse in S06 die die Scoobies nun mal am härtesten getroffen hat. 🙂

Das Thema vom Aufwachsen und Entfremden hatten wir in Staffel 4 welches dann in der vorletzten Episode abgeschlossen wurde. Staffel 5 ging von Freundschaft über zu Familie. Seit dem haben die Scoobies sich als Familie bezeichnet, was besonders in der Tara zentrierten Episode hervorgehoben wurde. In S06 ging alles wieder auseinander weil jeder mit seinen eigenen Dämonen (Achtung Wortwitz) beschäftigt war und Beziehungen wurden hart auf die Probe gestellt. In Staffel 7 war es aber (fast) kein Thema mehr. Mit z.B. der Buffy/Willow Beziehung meinte ich nicht dass wir ständig Szenen bekommen wie die beiden zusammen Eiscreme essen, sondern dass die Schäden die S06 angerichtet hat verdeutlicht und aufgearbeitet werden. Buffy hat Willow in "Same Play, Same Time" sofort verziehen und danach war es kein Thema mehr und die beiden haben selten in einer bedeutungsvollen Art miteinander interagiert. Fand ich OOC für Buffy da sie eigentlich eine misstrauische und nachtragende Ader hat (mein ich nicht böse, ist aber so). Ich hätte es ihr auch nicht übel genommen wenn sie, zwar ungewollt, Willow nicht sofort verziehen hätte. Hier hast du Drama Potential als Beispiel. 😉 Ein paar Spuffy oder Spike Szenen weniger, Andrew weg, Anwärterinnen kommen später (und nicht so viele, dafür besser charakterisiert) hätte meiner Meinung schon ausgereicht um die offenen Scooby Fragen einigermaßen ausreichend zu behandeln.

Ich muss wohl der glücklichste Fan auf der Welt sein. 😀

Glückwunsch! 😛 Im Ernst, für mich gehört dieses "Gemeckere" wie du es empfindest (so nehme ich es wahr) irgendwie dazu. 😀
 
Willow/Buffy war die zentrale Scoobiebeziehung. Durch Dawn wurde diese komplett vernichtet weil Dawn Willow's Rolle in Buffy's Leben eingenommen hatte. Und somit wurden die Scoobies hauptsächlich in ship-camps zersprengt.

Und natürlich in S6/7 war dann alles 'tell, not show' mit den Scoobiefreundschaften. Wir sollten glauben dass diese Leute Freunde waren, obwohl sie sich alle scheinbar gehasst haben, keiner ehrlich mit dem anderen war. Wenn sie nicht gerade zu beschäftigt sind sich gegenseitig zu töten oder ihre Geheimnisse zu bewahren. Es war einfach keine ehrliche Geschichtenerzählung. Man kann nicht einfach sagen dass diese Leute Freunde sind während man gute 2 Jahre damit verbracht hat uns zu zeigen dass dies überhaupt nicht der Fall ist. Zeig uns dass sie Freunde sind. Sagen kann man viel wenn der Tag lang ist aber es bedeutet rein gar nix.

Also ich muss schon sagen, so (sorry, negativ) habe ich das noch nie gesehen. Das kam mir nicht einmal in den Sinn.
Natürlich sehe ich die reinen Sachfakten schon, nehme diese aber ganz anders war. Nicht als Problem, sondern als Chance. Klar geht es bei den Freunden immer mehr drunter und drüber, es wird gelogen und betrogen, Freundschaften stark belastet. Aber am Ende wachsen alle (mehr oder weniger) daran. Probleme (bevorzugt selbst verursacht), dann gemeinsam überwinden.

@all
Vielleicht noch einmal von anderer Stelle betrachtet. Es ist am Ende eine one-man-Show. Joss Whedon. Alles sein Baby. Die ganzen anderen Leute in seinem Team, handverlesen von ihm, um ihm Arbeit abzunehmen. Am Ende ist er aber weiterhin der Maßstab für die Serie. Und Joss Whedon wird nicht nur als Shakespeare unserer Zeit bezeichnet, er steht auch total auf das Zeug. Und am Ende ist die Show nur Theater. Und was machte Hamlet z.B. so für Dinge. Nur so ein verballertes widersprüchliches Drama Zeug. Am Ende ist das die Essens von Buffy. Ich steh drauf. Und ich werde das Gefühl nicht los, das ihr beide damit eher nicht so viel anfangen könnt. Man ist nicht mal wirklich Joss Whedon Fan. Das ist dann in etwa so, als würde man die Bücher von GoT lesen, aber von dem Autor Martin eigentlich kein Fan sein. Oder? Naja, letztendlich ist es aber wohl weiterhin ein Qualitäts Kriterium für die Serie (und allgemein positiver Aspekt), das ihr dieser immer noch genug positives abgewinnen könnt. 🙂
 
Man ist nicht mal wirklich Joss Whedon Fan.

Ich kann nicht wirklich was dazu sagen, da ich mich nie mit der tieferen Materie über wer was gemacht hat beschäftigt habe. Ich weiss aber dass Joss Whedon nicht der einzige war der bestimmt hat wo's lang geht. Da sind zum einem die Schauspieler, die ihre Rollen unterschiedlich interpretieren oder die Leute die das Drehbuch schreiben und normalerweise weitgehend freie Bahn haben. Wird dieser gewechselt, ändert sich auch die Story, da jeder Mensch andere Vorlieben, Techniken usw. hat. Was ich sagen wollte ist, dass Joss Whedon nicht der einzige war der die Show und ihren Verlauf geprägt hat.

Naja, letztendlich ist es aber wohl weiterhin ein Qualitäts Kriterium für die Serie (und allgemein positiver Aspekt), das ihr dieser immer noch genug positives abgewinnen könnt. 🙂

Versuch meine Sichtweise so zu sehen. Für mich war "Breaking Bad" nahezu perfekt. Aus diesem Grund hab ich keinerlei Motivation darüber zu diskutieren, da ich eh nur sagen würde es war perfekt. Noch würde ich jemals eine Fanfiction darüber lesen, da ich keinerlei Interesse an alternativen Handlungssträngen oder nähere Beleuchtungenen von einzelnen Charakteren habe, da es für mich nunmal im Original perfekt ist. Ich begnüg mich hier die Serie in gewissen Abständen immer wieder anzugucken.

Die (von mir und vielen anderen empfundenen) variierenden (je nach Sichtweise) Fehler in Buffy und Angel sind ein Grund warum ich überhaupt hier bin. Ich bin hier um 1. darüber zu sprechen wie toll Willow ist 😀, 2. zu diskutieren (auch mal Dampf ablassen, siehe Spike) was gut und was schlecht war sowie was man hätte besser machen können 3. über "What if" Szenarien zu lamentieren 4. allgemeines albernes Rumgesabbel, 5. besser Englisch schreiben zu können.

In gewisser Hinsicht sind diese vermeintlichen Fehler also eine gute Sache. 🙂
 
Last edited by a moderator:
@ DoktorRock
Da haben wir völlig unterschiedliche Arten der Motivation, soviel steht mal fest.
An Buffy, was nahezu 100% perfekt für mich ist, reizt mich ala "Whats at Stake at Buffy the Vampire Slayer" noch eine Menge, z.B. die Metaphern. Es gibt da eine Menge Abhandlungen drüber. Super interessant, weil gerade diese Show diese Tiefe bietet, im Gegensatz zu den ganzen heutigen Hochglanz Schema F Serien aus der Retorte, die von vorne bis hinten durchdesignt sind, von herzlosen Handwerkern. Ein Produkt, keine Kunst mehr.

Bei Sachen die mir nicht so gefallen, ist es mir i.d.R. nicht mehr die Mühe wert, mich damit überhaupt in irgend einer Art und Weise zu beschäftigen. Aber des deutschen liebstes Hobby, das "Meckern" liegt mir auch überhaupt nicht, wenn ich ehrlich bin. Natürlich bin ich auch ein Weichei und bei weitem nicht so leidensfähig wie andere, die sich sowas volles Rohr geben können. 😉

P.S.
Buffy ist meiner Meinung nach auch für 9 von 10 Personen mehr oder weniger ungeeignet. Aber das ist rein meine Meinung und diesen Punkt würde ich auch zu keinem Zeitpunkt weiter ausführen wollen...
 
z.B. die Metaphern. Es gibt da eine Menge Abhandlungen drüber. Super interessant, weil gerade diese Show diese Tiefe bietet,

Stimm ich zu, so manche "Metapher" versteh allerdings auch nicht 😀 (die Willow/Spike Szene in "The Initiatve" z.B.). Vielleicht versuch ich mal eine dieser Abhandlungen. Irgendwelche Empfehlungen?

Bei Sachen die mir nicht so gefallen, ist es mir i.d.R. nicht mehr die Mühe wert, mich damit überhaupt in irgend einer Art und Weise zu beschäftigen. Aber des deutschen liebstes Hobby, das "Meckern" liegt mir auch überhaupt nicht, wenn ich ehrlich bin. Natürlich bin ich auch ein Weichei und bei weitem nicht so leidensfähig wie andere, die sich sowas volles Rohr geben können. 😉

Wenn (wie für mich) das Gesamtpaket noch immer großartig ist, seh kein Problem darin über die vermeintlich schlechteren Aspekte zu diskutieren.

Ich glaub nicht dass ist hier eine speziell "Deutsche" Eigenschaft. Dieses Board ist Beweis genug. 😉

Buffy ist meiner Meinung nach auch für 9 von 10 Personen mehr oder weniger ungeeignet.

Weiss nicht was du damit andeuten willst aber egal, belassen wir es dabei. 😉
 
Also ich muss schon sagen, so (sorry, negativ) habe ich das noch nie gesehen. Das kam mir nicht einmal in den Sinn.
OK hier ist mal ein enfaches Besispiel warum es einfach für mich nicht funktioniert hat. Am Ende von Staffel 6 Xander rettet die Welt weil er Willow an ihre lange Freunschaft erinnert. Vom Grunde her ein klasse Konzept. Die Welt wird gerettet durch Menschlichkeit anstatt purer Gewalt. Das Problem ist aber das während der ganzen Staffel Xander und Willow nicht eine Szene alleine hatten (außer 15 Sekunden in Hell's Bells oder so). Und das ist das grundlegende Problem für mich. Ich glaube einfach nicht das zwei Leute die kaum etwas miteinander zu tun haben Freunde sind. Und die Art von Geschichtenerzählung passiert auch wieder am Ende von Staffel 7.

Ich sage mal für much Buffy S1-4 ist klasse und ich liebe es. Und das sind auch die einzigen Staffeln die ich besitze. Ich habe zwar einige Probleme mit Staffel 4 aber die sind nicht so groß dass ich viel darüber meckern würde (außer dass Spike die Staffel überlebt ohne Grund). Staffel 5 ist ein riesiges Problem für mich wegen Dawn und den falschen Erinnerungen. Ich bin eher eine logische Person als eine emotionale. Deswegen trenne ich S1-4 und S5-heute in zwei verschiedene Serien. Die Tatsache der falschen Erinnerungen bedeutet dass die Charaktere innerhalb der Serie S1-4 anderst erlebt haben als ich. Von daher habe ich keine Ahnung wie ich die Charaktere und deren Beziehungen untereinander beurteilen soll. Ich kenne deren Geschichte nicht. S6-7 war zu viel beinflusst von fans, Network, Marti Noxon als miserable Produzentin und Schreibern die ihre Lieblinge characterisierten wie sie wollten wobei kaum einer die selbe version von einem Charakter hatte. Dazu kam der massive Fokus auf 'romantische' Beziehungen über allem Anderen. Alles wurde außerdem nur oberflächlich behandelt wie z.B. Willow's S6-7 'journey'. Die Serie war mehr eine schlechte Soap oder Telenovela als eine Fantasie/Horror Serie.
 
Ich bin eher eine logische Person als eine emotionale. Deswegen trenne ich S1-4 und S5-heute in zwei verschiedene Serien.
Also ich bin eher eine emotionale Person und achte zudem eher auf Charaktere, deshalb mag ich auch die späteren Staffeln genauso gerne, wie die früheren. Ich mag Spuffy und Spikes Entwicklung, Dawn und einiges an slice of life Sachen, die in der ganzen Serie mitschwingen. Aber auch die Horror und Fantasy Dinge, die meiner Meinung nach in den ersten beiden Staffeln, am stärksten ausgeprägt sind. Für mich sind auch, Angelus, Drusilla, und der Meister konsequenterweise die gruseligsten Buffy Antagonisten.

An Buffy, was nahezu 100% perfekt für mich ist, reizt mich ala "Whats at Stake at Buffy the Vampire Slayer" noch eine Menge, z.B. die Metaphern. Es gibt da eine Menge Abhandlungen drüber. Super interessant, weil gerade diese Show diese Tiefe bietet, im
Im großen und ganzen schon und das mit den Abhandlungen ist sicherlich interessant, allerdings hat auch Buffy in einigen Episoden problematische Aussagen z. B. in "go fish"
Was die anderen Serien angeht, ich denke, dass viele, z.B. Vampire Diaries, Elemente aus Buffy übernehmen, sei es auf visueller oder auf inhaltlicher Ebene, aber den Tiefgang weglassen. Das macht die Serien nicht unbedingt total schlecht, aber sie haben dann nicht so sehr den intellektuellen Wert, den Buffy hat.
 
@DoktorRock

Empfehlung, dann siehst du einiges nochmal mit anderen Augen 😉



OK hier ist mal ein enfaches Besispiel warum es einfach für mich nicht funktioniert hat. Am Ende von Staffel 6 Xander rettet die Welt weil er Willow an ihre lange Freunschaft erinnert. Vom Grunde her ein klasse Konzept. Die Welt wird gerettet durch Menschlichkeit anstatt purer Gewalt. Das Problem ist aber das während der ganzen Staffel Xander und Willow nicht eine Szene alleine hatten (außer 15 Sekunden in Hell's Bells oder so). Und das ist das grundlegende Problem für mich. Ich glaube einfach nicht das zwei Leute die kaum etwas miteinander zu tun haben Freunde sind. Und die Art von Geschichtenerzählung passiert auch wieder am Ende von Staffel 7.

Ok, da haben wir eine unterschiedliche Sichtweise. Isoliert betrachtet "könnte" ich deinen Kritikpunkt nachvollziehen, allerdings was ist denn mit den vorangegangen Staffeln? Willow und Xander, das sind unmissverständlich sehr alte Freunde. Aus Kindergarten Tagen. Das fußt auf vielen Stunden Buffy, über Staffeln verteilt. Sie sind somit "glaubhaft" echte Freunde.

Also für mich funktioniert die Serie auch nur so, "Staffel-übergreifend". Die einzelnen Staffeln sind doch auch mehr oder weniger dem TV Medium geschuldet. Am Ende ist das für mich eine lange und umfassende Geschichte.

Für mich ist es ein +, das die Autoren dank dem vorangegangen Willow/Xander Geschichten (z.B. wo beide ein heimlicher Paar sind, mit Folgen für Oz und Cordi) hier in Season 6 davon abheben können, wie von einem guten Sparbuch (ok, blöde Formulierung 😉 )Warum dann nochmal alles vorkauen? Buffy ist Quality TV mit Gedächtnis, wo nicht immer wie bei den anderen no-brainer Serien Folge für Folge alles zurückgesetzt wird.

@Sternbeeere
Willkommen in der Diskussionsrunde. 😀
 
@Sternbeere
Willkommen in der Diskussionsrunde. 😀

Danke

Also für mich funktioniert die Serie auch nur so, "Staffel-übergreifend". Die einzelnen Staffeln sind doch auch mehr oder weniger dem TV Medium geschuldet. Am Ende ist das für mich eine lange und umfassende Geschichte.

Also das ist für mich zu einem großen Teil so, aber manchmal gibt es da Sprünge. Zum Beispiel wird Willow aus dem nichts heraus lesbisch.

Zur Freundschaft der scoobies
Die scoobies fallen durchaus partiell oder an bestimmten Stellen ihrer Entwicklung auseinander, z.B. in Staffel 6, 7, 9 in 10 gibt es dann wieder ein auf und ab. Auch in 2 und 3 gibt es Momente, wo sie mal nicht so eng sind. Und wenn diese Momente zu rasch mit den tiefe Freundschaft Momenten abwechseln, kommt das seltsam rüber.
 
OK hier ist mal ein enfaches Besispiel warum es einfach für mich nicht funktioniert hat. Am Ende von Staffel 6 Xander rettet die Welt weil er Willow an ihre lange Freunschaft erinnert. Vom Grunde her ein klasse Konzept. Die Welt wird gerettet durch Menschlichkeit anstatt purer Gewalt. Das Problem ist aber das während der ganzen Staffel Xander und Willow nicht eine Szene alleine hatten (außer 15 Sekunden in Hell's Bells oder so). Und das ist das grundlegende Problem für mich. Ich glaube einfach nicht das zwei Leute die kaum etwas miteinander zu tun haben Freunde sind. Und die Art von Geschichtenerzählung passiert auch wieder am Ende von Staffel 7.

Vorausgegangen war auch noch die Szene in "Gone" wo Xander Willow verdächtigte dass sie was mit Buffy's Verschwinden zu tun hatte. Zwar nachvollziehbar aber nicht sehr freundschaftlich.

Ich hatte die Szene in "Grave" auch als "Erneuerung" der speziellen Beziehung zwischen Willow und Xander betrachtet und war dementsprechend etwas enttäuscht dass die beiden nur zwei kurze gemeinsame Szenen in Staffel Sieben hatten ("Help" & "Empty Places")

Empfehlung, dann siehst du einiges nochmal mit anderen Augen 😉

Wo denn?

Staffel 5 ist ein riesiges Problem für mich wegen Dawn und den falschen Erinnerungen.

Gab es dadurch rückwirkend signifikante Änderungen am S1-4 plot? Ich kann mich an die "Buffy in der Psychatrie" Sache erinnern was vor Dawn nicht der Fall gewesen war. Außerdem hab ich irgendwo mal ein Comic Auschnitt gesehen wo Angelus Dawn an der Kehle hielt und nicht Willow in "Innocense". Ich weiß aber nicht ob das Canon war oder ein fan Comic. Infos?

Ich hab's damit abgetan dass die Erinnerung an Dawn in die realen Erinnerungen eingefügt wurden ohne signifikante Änderungen an den jeweiligen Werdegängen zu bewirken. Solange die Schreiber nicht anfangen genau das zu tun kann ich mich damit abfinden.

Ich kann deinen Standpunkt aber durchaus nachvollziehen, vor allem wenn man "Butterfly Effect" gesehen hat oder sich sonst auch mit echter oder pseudo TV Wissenschaft bezogen auf alternative Realitäten beschäftigt.

Warum dann nochmal alles vorkauen?

Xander war entweder misstrauisch zu Willow (Bargaining, Gone) oder hat hinter ihrem Rücken über ihre Probleme geredet (Wrecked). Willow hat sich bis auf in "Hells Bells" wenig über Xander geschert. "Grave" kam dann wie aus dem nichts. Es geht ja auch nur um ein paar Szenen um deren Freundschaft nochmal "aufzufrischen" für die Zuschauer und nicht um einen epischen Handlungsstrang. Ein paar Szenen in der Essenz von in "The Replacement" hätten gerreicht z.B. in den ersten Folgen der Staffel. "Grave" hätte nochmal eine ganz andere Wirkung erzielt.

Also das ist für mich zu einem großen Teil so, aber manchmal gibt es da Sprünge. Zum Beispiel wird Willow aus dem nichts heraus lesbisch.

Wo wird Willow aus dem Nichts lesbisch? So wie ich das verstanden hatte waren die nicht sofort ein Paar.

Ich find manches Verhalten von den Charakteren sprunghaft und hab das Gefühl dass es nur gemacht wurde weil es gerade "günstig" war. Xander in OMWF ist so ein Beispiel. Macht keinen Sinn warum er Sweet beschwören sollte aber er ist halt ein günstiger Sündenbock. Oder Willow's Einstellung zu Faith. Nach "Orpheus" und BtVS Staffel 7 war deren Beziehung eigentlich okay und gemäßigt. In Staffel 8 sagt Willow auf einmal gehässig "Faith. Never been a fan." (oder so ähnlich) nur weil es grad günstig zu dem Buffy/Faith Konflikt passt. In A&F S09 ist Willow auf einmal wieder sehr freundschaftlich eingestellt und mach ihr sogar eines der größten Komplimente überhaupt ("Out of all of us, you've grown the most.").
 
Wo wird Willow aus dem Nichts lesbisch? So wie ich das verstanden hatte waren die nicht sofort ein Paar.
Sie war aber vorher mit Oz zusammen und war Xander sehr zugeneigt. Der Sex mit Oz scheint ihr gefallen zu haben. Es gab keine Hinweise darauf, dass sie sich nicht zu Männern hingezogen fühlt und sogar nur einen Hinweis, dass sie Frauen überhaupt mag im romantisch-sexuellen Sinne. Als sie mit Tara zusammen kommt ist sie stets "gay" und die ganze High School Zeit wird nicht mehr thematisiert im Hinblick auf Beziehungen, das ist für mich schon aus dem nichts lesbisch, wobei Sexualität natürlich fluide ist, aber trotzdem kommt es sprunghaft rüber.
Zu dem Rest gebe ich dir Recht. Ich denke aber Xander hat geblufft, dass er Sweet gerufen hat und drauf gehofft, dass Sweet hetero ist.
 
Als sie mit Tara zusammen kommt ist sie stets "gay" und die ganze High School Zeit wird nicht mehr thematisiert im Hinblick auf Beziehungen, das ist für mich schon aus dem nichts lesbisch, wobei Sexualität natürlich fluide ist, aber trotzdem kommt es sprunghaft rüber.

Naja, Willow trifft Oz in S08 ja wieder und ist ganz wehmütig über sein Kind und seine Familie.

Ich denke dass hat zum einen damit zu tun das eine lesbische Beziehung zu der Zeit schon schwer genug war durchzusetzen. Wir mussten schließlich bis "The Body" warten für den ersten onscreen Kuss. Bisexualität war noch verpönter. Dann ist es, wie du sagst, nichts Aussergewöhnliches (gerade im College) die Sexualtität zu wechseln und bedeutet nicht dass sie Oz oder Xander nicht wirklich geliebt hat. Ich tus damit ab das Willow's Sexualität ihre private Angelegenheit ist. Wenn sie sagt sie ist lesbisch, dann ist sie lesbisch. Sollte sie in S11 sagen sie ist jetzt bisexuell dann ist das auch gut und ebenfalls nicht unrealistisch.
 
Naja, Willow trifft Oz in S08 ja wieder und ist ganz wehmütig über sein Kind und seine Familie.

Ich denke dass hat zum einen damit zu tun das eine lesbische Beziehung zu der Zeit schon schwer genug war durchzusetzen. Wir mussten schließlich bis "The Body" warten für den ersten onscreen Kuss. Bisexualität war noch verpönter. Dann ist es, wie du sagst, nichts Aussergewöhnliches (gerade im College) die Sexualtität zu wechseln und bedeutet nicht dass sie Oz oder Xander nicht wirklich geliebt hat. Ich tus damit ab das Willow's Sexualität ihre private Angelegenheit ist. Wenn sie sagt sie ist lesbisch, dann ist sie lesbisch. Sollte sie in S11 sagen sie ist jetzt bisexuell dann ist das auch gut und ebenfalls nicht unrealistisch.
Sehe ich von dem Standpunkt der Durchsetzbarkeit nicht anders. Bisexualität ist zum Teil in der LGBT Szene bei manchen verpönt 🙁 nur so nebenbei bemerkt. Und wird auch selten explizit benannt, thematisiert. Ist aber halt auffällig von der Storyline her. Und klar, wenn sie einen lesbischen Charakter darstellt bzw. sagt sie ist lesbisch ,dann ist sie lesbisch.
 
Gab es dadurch rückwirkend signifikante Änderungen am S1-4 plot? Ich kann mich an die "Buffy in der Psychatrie" Sache erinnern was vor Dawn nicht der Fall gewesen war. Außerdem hab ich irgendwo mal ein Comic Auschnitt gesehen wo Angelus Dawn an der Kehle hielt und nicht Willow in "Innocense". Ich weiß aber nicht ob das Canon war oder ein fan Comic. Infos?
Das ist die Comicserie 'False Memories'. Ob die Canon sind oder nicht kann ich mich nicht erinnern. Allerdings zeigen die genau dass was ich an dieser Dawn Sache hasse. Wenn die Mönche alles so gelassen hätten und Dawn nur als Anhängsel bei allen Beteiligten in Erinnerung ist dann kein Problem. Alles bleibt so wie wir es gesehen haben und Dawn war meinetwegen in ihrem Zimmer während der Geschehnisse. Diese Comicserie (und Kommentare in der Show) zeigt aber eindeutig dass Dawn aktiv Rollen übernommen hatte die vorher anderen Charakteren gehörten. Sie übernimmt die Rolle von Willow in 'Innocence'. Ich glaube in dem Comic war auch dass sie vor Xander und Angel in dem Tunnel ankam und Buffy aus dem Wasser gezogen hat nachdem sie vom Master getötet würde. Xander ist zwar immernoch derjenige der Buffy wiederbelebt aber Dawn bekommt die Rettung gutgeschrieben.

False Memories - Wikipedia, the free encyclopedia

Ich hab's damit abgetan dass die Erinnerung an Dawn in die realen Erinnerungen eingefügt wurden ohne signifikante Änderungen an den jeweiligen Werdegängen zu bewirken. Solange die Schreiber nicht anfangen genau das zu tun kann ich mich damit abfinden.

Ich kann deinen Standpunkt aber durchaus nachvollziehen, vor allem wenn man "Butterfly Effect" gesehen hat oder sich sonst auch mit echter oder pseudo TV Wissenschaft bezogen auf alternative Realitäten beschäftigt.
Da Dawn allem Anschein nach aktive Rollen übernommen hat muss es einen 'Butterfly Effekt' geben. Es geht gar nicht anders.

Mal eine einfache Sache die scheinbar niemanden im BtVS team eingefallen ist. Wir sind wer wir sind auf Grund unserer Erfahrungen. Diese behalten wir in unseren Erinnerungen. Wenn jemand unsere Erinnerungen ändert, sind wir dann immernoch die selbe Person? Klares nein.

So vieles in Buffy's Leben allein ändert sich auf Grund der neuen Familiendynamik. Einzelkind vs. große Schwester. Mal ganz zu schweigen von Buffy's eigenem Leben im Sinne von Freizeit, Freunden und Slaying. Joyce ist entweder spät in der Gallerie oder Tage außer Haus. Keine Chance dass sie das Geld hat für einen Babysitter also wird das Buffy's job sein. Das allein nimmt Zeit weg von Buffy in Sachen slaying und natürlich kann sie dann weniger Zeit mit ihren Freunden verbringen. Dawn war außerdem Joyce's Liebling und wie sie Buffy runtergemacht hat in S5 wenn Dawn Mist gebaut hat muss auch psychologische Folgen haben für Buffy. Denn das ging dann Jahre so, Jahre die wir natürlich nicht gesehen haben.

Überleg mal auch was es für Charaktere wie Faith, Hank und Angel bedeutet. Angelus hat Willow beim Hals und das ist schlimm genug. Es ist aber noch viel schlimmer wenn es 10-11 jährige Dawn war. Oder Faith in 'This Years Girl'.Es ist eine Sache die erwachsene Joyce zu fesseln. Aber eine etwa 14 jährige Dawn? Hank vernachlässigt jetzt nicht nur ein Kind sondern zwei. Was für Folgen hat es für diese Charaktere in Sinne von Karma? Zählt es gegen sie obwohl dies alles nicht wirklich passiert ist?

Ich hatte es einmal versucht während der ersten 4 Staffeln Dawn irgendwie in die Folgen zu packen ohne dass sich irgendwas verändert. Es geht absolut nicht. Zum Beispiel in der ersten Staffel in der Folge 'Angel'. Sobald Buffy und Angel durch die Tür gerannt kommen (weil sie vor den Three fliehen) würde Dawn sofort auch dort sein. Keine Chance das die beiden ihren Moment in der Küche haben. Und weniger Chance dass Angel dort die Nacht und den nächsten Tag verbringt, nicht mit Blabbermaul Dawn im Haus. Die 'What's My Line' Doppelfolge geht überhaupt nicht so wie wir sie gesehen haben. Die ganze Geschichte hängt daran dass Buffy ALLEINE im Haus ist.
 
Last edited:
Das ist die Comicserie 'False Memories'. Ob die Canon sind oder nicht kann ich mich nicht erinnern.

Hab gerade nachgeschaut: Buffyverse canon

Ist zum Glück nicht als Canon gelistet. Auch wenn die Szene in "Innocense" nicht entscheidend für Willow's Entwicklung war, fühlt es sich irgendwie wie Diebstahl an. Willow hat ein Recht darauf von Angelus an der Kehle gehalten zu werden!😀 Die ganze Szene möchte ich auch nicht missen da sie großartig ist.

Allerdings ist die Spike Serie von IDW gelistet. Dachte eigentlich die wäre zu nicht canon erklärt worden, weil sie angeblich beschissen war (hab's nicht gelesen) und sich sehr schlecht verkauft hat.

Vielleicht ist es möglich so zu tun, dass in allen Szenen wo Dawn's Anwesenheit zu viel geändert hätte oder schlicht unmöglich gewesen wäre, sie in der Zeit gerade bei Hank war. Gleicht sein Karma etwas aus, löst aber immer noch nicht die Problematik mit Buffy's veränderterer Familien Dynamik.

Hier ist gutes Drama Potential: Die Geschehnisse in "The Gift" mit der Portalöffnung beeinflussen auch den Zauber der Mönche mit dem Ergebnis dass alle originalen Erinnerungen wieder hergestellt werden während die gefaketen zwar noch vorhanden sind, aber nicht mehr als real wahrgenommen werden. Hätte Dawn eine gute Storyline verschaffen können anstatt "Get out! Get out! GET OUT!" 😀
 
Hab gerade nachgeschaut: Buffyverse canon

Ist zum Glück nicht als Canon gelistet. Auch wenn die Szene in "Innocense" nicht entscheidend für Willow's Entwicklung war, fühlt es sich irgendwie wie Diebstahl an. Willow hat ein Recht darauf von Angelus an der Kehle gehalten zu werden!😀 Die ganze Szene möchte ich auch nicht missen da sie großartig ist.
Auch wenn es nicht als Canon gelistet ist, die Comicserie kam glaube ich raus während die 5te Staffel live im US Fernsehen lief. Von daher denke ich dass wir die falschen Erinnerungen so sehen sollen wie in dem Comic. Es funktioniert einfach nicht dass Dawn jedesmal wenn was Großes (oder Kleines) passiert bei Freunden übernachtet, denn sie hat nicht wirklich welche. Janice haben wir ja nur ein- oder zweimal gesehen. Sie kann auch nicht bei Hank sein da dies überhaupt nicht funktionieren würde mit Joyce's Tod. Hank hätte ja dann eine gute Beziehungen mit einem seiner 'Töchtern' gehabt und wäre für sie dagewesen. Außerdem war er gaube zu der Zeit in Spanien oder so.

Allerdings ist die Spike Serie von IDW gelistet. Dachte eigentlich die wäre zu nicht canon erklärt worden, weil sie angeblich beschissen war (hab's nicht gelesen) und sich sehr schlecht verkauft hat.
Spike verkauft sich immer schlecht. Warum glaubst du bekommen die den einfach nicht von Buffy weg? Klar hat her online laute Fans. Und auch bei Conventions sind viele wenn JM dort ist. Allerdings lügen Zahlen nicht. Und die meisten die die Comics kaufen sind nicht aktiv im Fandom. Wenn Spike jedes mal einen online poll gewinnt dann bedeutet es dass er eindeutig der beliebteste Charakter in BtVS (und Ats), der beste romantische Partner für Buffy und der bessere Vampir ist. Oder fast alle Boards heutzutage sind dominiert von Spike Fans. Allerdings verstehen diese Leute (und auch die Macher der Serie sowie den Comics) einfach nicht dass damals wie heute die Anzahl der Zuschauer (oder Leser) die online gehen und aktiv über Serien oder Filme diskutieren etwa bei 0.1% der gesammten Fangemeinde liegt.

Bei IDW gab es z.B. die Angel : AtF und Spike: AtF Comics. Schau dir mal diese Verkaufszahlen an.

Juli 2008 Angel After the Fall : 43,015
Juli 2008 Spike After the Fall : 36,867

Aug 2008 Angel After the Fall : 44,882
Aug 2008 Spike After the Fall : 33,617

Sept 2008 Angel After the Fall : 43,007
Sept 2008 Spike After the Fall : 31,050

Okt 2008 Angel After the Fall : 40,833
Okt 2008 Spike After the Fall : 29,443

Angel's Comics haben sich über fünfzigtausend mal mehr verkauft als Spike's. Oder mal ein neueres Ergebnis von July 2014 wo Buffy, Angel und Spike alle einen neun Comic hatten.

Buffy : 18,887
Angel-Faith : 12,468
Spike into the Light: 3138

Wenn Spike wirklich so viel mehr Fans hat als jeder andere Charakter warum ist das niemals in den Zahlen zu sehen?

Geicht sein Karma etwas aus, löst aber immer noch nicht die Problematik mit Buffy's veränderterer Familien Dynamik.
Löst nicht das Dynamik Problem. Und definitv auch nicht dass Problem Einzelkind vs. große Schwester. Buffy als Person hätte anderst sein müssen denn jemand der als Einzelkind aufwächst kann nicht die gleiche Person sein die mit einer jüngeren Schwester aufgewachsen ist. Das sind zwei grundlegend verschiedene Mentalitäten. Allerdings haben die Verantwortlichen Buffy weiterhin als Einzelkind charakterisiert. Man sieht das am besten in Staffel 7. Eine Buffy die mit Dawn als jüngerer Schwester aufgewachsen ist sollte es einfacher haben mit den Potentials klarzukommen, denn das ist eine Situation die sie kennt. Buffy's Verhalten in S7 gegenüber den Potentials so wie es dargestellt wurde macht nur Sinn wenn Buffy als Einzelkind aufgewachsen ist.

Mal ehrlich nichts an der Geschichte mit Dawn macht irgendeinen Sinn. Jedenfalls nicht für mich. Und ich bin nocht nicht mal in die Tiefe gegenagen mit dem Thema.

Hier ist gutes Drama Potential: Die Geschehnisse in "The Gift" mit der Portalöffnung beeinflussen auch den Zauber der Mönche mit dem Ergebnis dass alle originalen Erinnerungen wieder hergestellt werden während die gefaketen zwar noch vorhanden sind, aber nicht mehr als real wahrgenommen werden. Hätte Dawn eine gute Storyline verschaffen können anstatt "Get out! Get out! GET OUT!" 😀
Das ist eine Möglichkeit. Und es wäre auch ehrlicher gegenüber allen anderen Charakteren gewesen. Sie vergessen die falschen Jahre mit Dawn nicht, aber die primären Erinnerungen sind wieder die alten. Auf die Art können alle mit Dawn eine ehrliche Beziehungen entwickeln, ohne den Zwang sie zu lieben nur weil Mönche ihnen falsche Erinnerungen gegeben haben. So ähnlich wie es mit Connor in S5 AtS war, der mit beiden Erinnerungen (alt und neu) gelebt hat.

Oder eine andere Möglichkeit wäre Dawn anstelle von Buffy springt vom Turm in den Tod. Alle vergessen Dawn außer Buffy (weil sie Slayer ist). Auf die Art kann man immernoch die S6 Depressionsgeschichte erzählen. Glaube man kann leichter mit einer Buffy identifizieren die ihre Schwester verloren hat als eine Buffy die aus dem 'heeeaaaaven' gerissen wurde. Denn ich persönlich habe keine Ahnung (und kenne auch keinen) wie es ist im Himmel zu sein und dann wieder zurückzukehren.
 
Last edited:
Löst nicht das Dynamik Problem. Und definitv auch nicht dass Problem Einzelkind vs. große Schwester. Buffy als Person hätte anderst sein müssen denn jemand der als Einzelkind aufwächst kann nicht die gleiche Person sein die mit einer jüngeren Schwester aufgewachsen ist. Das sind zwei grundlegend verschiedene Mentalitäten. Allerdings haben die Verantwortlichen Buffy weiterhin als Einzelkind charakterisiert. Man sieht das am besten in Staffel 7. Eine Buffy die mit Dawn als jüngerer Schwester aufgewachsen ist sollte es einfacher haben mit den Potentials klarzukommen, denn das ist eine Situation die sie kennt. Buffy's Verhalten in S7 gegenüber den Potentials so wie es dargestellt wurde macht nur Sinn wenn Buffy als Einzelkind aufgewachsen ist.

Mal ehrlich nichts an der Geschichte mit Dawn macht irgendeinen Sinn. Jedenfalls nicht für mich. Und ich bin nocht nicht mal in die Tiefe gegenagen mit dem Thema.

Ich sehe da kein Problem. Die Dawn Erinnerungen sind ein Fake der Mönche, was Fakt ist in der Serie. Somit müssen sie rückblickend keinen all zu großen Sinn ergeben, weil sie das ja auch gar nicht können. Das dies den Charakteren nicht deutlich auffällt ist wiederum sehr sinnvoll, denn Erinnerungen sind über die Zeit sehr anfällig sich quasi von alleine zu verfälschen. Erinnerungen sind i.d.R. sehr subjektiv und meistens kaum objektiv. Das Gehirn schreibt hier gerne seine eigenen Geschichten, so das sie (irgendwie) passen. Die Serie bleibt hier für mich weiterhin sinnvoll in ihrem eigenen Film-Universum.

Buffys Verhalten in S7 gegenüber den Potentials ist somit sehr sinnvoll. Anders herum würde es keinen Sinn machen. 😉
 
Back
Top Bottom